Wie alles begann:

Dieter Schnürle berichtet:

Dorfzentrum

Alles begann damit, dass wir nach langjähriger Planungsphase des Dorfzentrums den Entschluss fassten, einen gemeinnützigen Förderverein zu gründen. Einerseits, um die Stadt bei den Baukosten zu unterstützen und andererseits, um den vielen Spendern Spendenquittungen ausstellen zu können.

Fast alle erforderlichen Handwerker konnten wir vor Ort gewinnen.  Die Planung von Architekt Krieg sah die dem historischen Gebäude angepasste Renovierung mit Toilettenanlage und einen Küchenanbau vor. Zuerst erschien uns die Größe des Saals nicht ausreichend, aber dann stimmten wir doch zu, denn „lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach…. “

Mit großer Begeisterung begann die Arbeitsgemeinschaft aus Förderverein, Gesangsverein, Feuerwehr und Ortschaftsrat mit dem Bau des Dorfzentrums und gleichzeitig des Feuerwehrgerätehauses.

Es war eine Freude in der Dorfgemeinschaft mitzuwirken. Viele Stunden ehrenamtliche Arbeit wurden dann beim Bau geleistet. Die Frauen verpflegten die Schaffenden und brachten sich somit auch in unser Projekt mit ein.

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Brunnenanlage

Nach erfolgreichem Abschluss der Bauarbeiten und der Einweihung des Dorfzentrums überlegten wir, ob wir den Verein jetzt auflösen sollen, doch dann beschlossen wir die Weiterführung.

Schon bald fanden wir auch schon ein neues Projekt: Eine Brunnenanlage mit dem Brunnenstock vom alten Schulbrunnen, den wir wieder richteten.

Unser Mitglied Erwin Schubert suchte und bearbeitete einen großen Buntsandstein, und wir stellten ihn beim Dorfbrunnen auf. 

Rückblickend in guter Erinnerung ist mir noch, dass alle Vereine und die Ortschaftsräte gemeinsam an einem Strang zogen und ich erhoffe mir, dass dieses Gemeinschaftsgefühl und Engagement unser Dorfleben auch in Zukunft bereichert.

So,wie es begann, soll es auch weitergehen!